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Der ADAC war beim Innenausschuß der Stadt Berlin, berichtet „Polizeireporter“ Jörn Hasselmann vom „tagesspiegel“ auf Twitter.

(Ursprünglich stand hier „Innenausschuß des Bundestages“, was falsch war. Erkläung hier)

Das hat natürlich Klärungsbedarf! Das @mucradblog hat sich daher erlaubt, folgende Fragen an den ADAC e.V. zu schicken.

Sehr geehrte Damen und Herren,

[..]

1) Hasselmann berichtet, der ADAC-Vertreter hätte über „zunehmend bewusstes und provozierendes Negieren der StVO durch Radfahrer“ berichtet. Entspricht dies den Tatsachen?
2) um welchen Vertreter des ADAC hat es sich gehandelt?

alle folgenden Fragen bitte ich zu beantworten, falls die Antwort auf Frage 1) mit „ja“ ausfällt.

3) stellt diese Aussage die offizielle Sicht des ADAC e.V. dar?
4) auf welchen Daten beruht die zitierte Aussage?
5) mit welchen Meßmethoden ermittelt der ADAC die Bewußtheit und die Provokationsabsicht von Begehern von Verkehrsverstößen?

6) Prominente Unfallursachen im Straßenverkehr sind lt. statistischem Bundesamt (www.destatis.de\DE2\Publikationen\Thematisch\TransportVerkehr\Verkehrsunfaelle\VerkehrsunfaelleJ2080700167004.pdf) Folgende:

– Abstand
– nicht angepasste Geschwindigkeit
– Verkehrstüchtigkeit (Alkohol etc.)

wobei Führer von KfZ in der Statistik 10x (Abstand) bis 5x (Verkehrstüchtigkeit) häufiger auffällig geworden sind.

Hierzu die Frage:
– geht der ADAC e.V. davon aus, dass die KfZ-Führer diese Verstöße, mehr als Radfahrer, in Unkenntnis der geltenden Regeln, also ohne „bewusstes und provozierendes Negieren der StVO“ begehen?

7)  falls die Antwort auf Frage 3) nein lautet, ist es im Sinne desADAC e.V., dass seine Vertreter vor solch einem hohen Gremium im Namen des ADAC Privatmeinungen äußern, die nicht auf Fakten beruhen?

wir würden uns freuen, wenn Sie uns diese Fragen beantworten könnten.

Mit freundlichem Gruß,

Mucradblogger
Redaktion mucradblog.de

Werden wir eine Antwort erhalten? Ihr erfahrt es hier zuerst!

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