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Selbstfahrende (autonome) PKWs sind im Kommen: Google testet sie bereits sehr erfolgreich, die etablierten Hersteller (die, die ihr Produkte mit „Freude am Fahren“ und dgl. vermarkten) taten sich mit der Idee schwerer, ziehen aber allmählich nach.

Zunächst keine schlechte Nachricht für uns Schwächere in der Verkehrs-Nahrungskette, verursachten Googles Testläufer erheblich weniger Unfälle (fast keine) und sind dank neuester Software -im Gegensatz zu der überwiegenden Mehrheit der menschlichen Fahrer- in der Lage, Radfahrer und Fußgänger zu erkennen und ihnen auszuweichen.

Weitere Vorteile wären geringerer Energie- und Ressourcenverbrauch – wegen der geringen Unfallwahrscheinlichkeit könnten viele Sicherheitsfeatures wegfallen oder kleiner dimensioniert werden.

Die Kehrseite der Medaille: Autonome Fahrzeuge werden zusätzlichen Verkehr erzeugen. Das sagen so gut wie alle Studien, die sich mit der Thematik befassen, aus, wie eine jetzt vorgestellte Metastudie festgestellt hat. Der erwartete zusätzliche Anstieg liegt zwischen 4% und 54%. Durch autonomes Fahren wird Fahren billiger, es gelangen Personengruppen zum Nutzerkreis, die bis jetzt ausgeschlossen sind, auch die Zersiedelung könnte Ansteigen. Und das Auto sucht sich selbst den Parkplatz, diese Abschreckung verliert ihre Wirkung.

Unterm Strich vor allem für Menschen, die in den Ballungsräumen wohnen, ein zweischneidiges Schwert. Mehr Sicherheit, aber auch deutlich mehr Verkehr.

Quelle: heise.de

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