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In Hamburg gibt es die alljährlich die „Cyclassics“, in Berlin seit einigen Jahren den „Velothon“. In München versucht der Delius-Klasing-Verlag (Zeitschriften „tour“ und „bike“) seit 4 Jahren, gemeinsam mit der Stadt München eine ähnliche Veranstaltung namens „Cycling Day“auf die Beine zu stellen.

In den vergangenen Jahren scheiterte dies regelmäßig, weil die an der Strecke liegenden Umlandgemeinden die Genehmigung verweigerten. Man wollte die Wochenend-Kaffeetrinker nicht vergraulen. Für 2015 konnte dieses Hindernis beseitigt werden, jetzt allerdings stellt sich die Münchner Polizei quer: Die geben jetzt die Reichsbedenkenträger, wegen der Sicherheit der Fußgänger an den „temporären Fußgängerschleusen“.

Die gute Nachricht ist, dass noch Gespräche geführt werden. Die schlechte Nachricht ist, sollte bis Ende des Jahres keine Einigung erzielt werden, dürften die Sponsoren abspringen und die Idee, einen solchen Event in München durchzuführen, ist auf Jahre hinaus erledigt.

Was im Gegensatz zu Jedermann-Breitensport-Veranstaltungen mit der Münchner Polizei jederzeit machbar ist, sind Fußball-Autokorsos vom Flughafen bis zum Marienplatz, Pseudo-Skirennen, manchmal sogar eine Totalsperre der Ludwigstrasse für Daimler-Werbespot Dreharbeiten…

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/radrennen-in-muenchen-auf-den-letzten-metern-gescheitert-1.2239297