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Unsere Schwestern und Brüder von der Insel holen aktuell schwer auf, was Radverkehr angeht. Und die üblichen Verdächtigen (Polizisten, Amtsträger, Autofahrer etc.) zeigen die üblichen Anpassungsprobleme. Dabei kommt es zu Kuriositäten wie dieser:

Ein braver Radler befuhr einen (nach allgemeinen Maßstäben eh katastrophalen, und sogar nach Londoner Regulatorien unzureichenden) Radweg – kein Meter breit, dafür für 2 Richtungen, entlang einer Mauer. Mitten auf diesem Relikt hat irgendein Einstein eine Telefonzelle postiert. Dem Radler, der dieser Zelle zwangsläufig auf dem Fußgängerweg passierte, wurde vom pflichteifrigen Uniformträger prompt ein Knöllchen verpasst. Er hatte eine Helmkamera dabei, deswegen gibt es das ganze Drama jetzt auf youtube:

Kristian, der Radfahrer, weigerte sich, die Strafe zu akzeptieren und geht vor Gericht. Aktuell sammelt der „cyclists‘ defense fund“ für die Kosten:

http://www.cyclistsdefencefund.org.uk/summons-cyclist-fined-pavement-cycling

Noch ein spannendes Video, mit dem klassischen Muster „Sie dürfen hier nicht Radfahren“ – „doch, da ist das Schild“ – „aah, äh, dann waren Sie zu schnell“ – „nö, war ich nicht, ist ja weit und breit kein Mensch“ – „äääh, ja, dann sind Sie aggressiv auf mich zugefahren!“

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