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„ich zahle Steuern, also gehört die Straße mir“ – den Spruch kennen wir Radler gut, auch von eigentlich vernünftigen Leuten wie dem Münchner FDP-Fraktionsvorsitzenden Dr. Mattar bekommt man ihn zu hören.

Stimmt das überhaupt? Nein, meint dieser Artikel in der „Zeit“: Prof. Dr.-Ing. Udo J. Becker, Inhaber des Lehrstuhls für Verkehrsökologie an der TU Dresden, hat in einer Studie die öffentlichen Ausgaben für den Autoverkehr auf 85 bis 90 Milliarden Euro/Jahr berechnet – mehr als 1000€ pro Bürger.

Auch der VCD klärt auf und berichtet von einer Studie der ICLEI, die die Kostendeckung des Autoverkehrs unter die Lupe genommen hat. Bau und Unterhalt von Parkplätzen, Beleuchtung, Straßenreinigung und andere Posten sind im Schnitt nur zu 15-45% gedeckt und belasten somit Kommunen und Gemeinden nach dieser Rechnung mit rund 150€/Jahr und Bürger.

http://www.zeit.de/2014/22/stimmts-subvention-autoverkehr-bahn

http://www.vcd.org/kostenwahrheit.html