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Google schraubt ja schon einige Zeit am „autonomen Auto“ (Google self driving car), also einem Fahrzeug, das vom Computer gelenkt wird. Die neueste Version des Prototypen kann jetzt Radfahrer erkennen und weiträumig umfahren, und erkennt sogar Handzeichen.

Bis zur Serienreife oder bis wir erste Modelle auf deutschen Strassen sehen werden, wird dennoch noch einige Entwicklungsarbeit nötig sein, wie deutsche Automobilunternehmen kommentierten. Vertretern sämtlicher Konzerne erschien der von Google gewählte Seitenabstand als „viel zu groß„, dies entspreche nicht „der deutschen Strassenverkehrsrealität„, die Handzeichenerkennung sei an sich „keine schlechte Sache“, wenn man sie auf eine „‚Handzeichen erkennen und ignorieren‚-Funktionalität“ erweitere.

Es sei keinesfalls so, dass man hinter der Entwicklung herhinke, so die Branchenvertreter. Auch deutsche Entwicklungslabors arbeiteten an autonomen Fahrzeugen, und diese besäße bereits Funktionen, die im Gegensatz zum Google-Modell weitaus realitätsnäher seien.

Zum Beispiel erkenne der Fahrer-Assisstent, der bereits in aktuellen BMW- Audi- und Daimler-Benz-Modellen verbaut würde Radfahrer nicht nur automatisch, und man habe sogar dem Assistenten beigebracht, in so einem Fall gleichzeitig aus einem in Fahrerseitenfenterhöhe angebrachten Lautsprecher den Text „Konnst Du ned aufm Radlweg fahrn Du Hungerleider Du damischer!“ abzuspielen – „von solchen echten Durchbrüchen“, so ein ADAC-Sprecher, sei Google „kilometerweit entfernt“.

Ebenso sei bei deutschen Premium-Herstellern seit Jahren sei das Auslösen der Scheibenwaschanlage, falls ein Radfahrer hinter dem Fahrzeug erkannt würde, integriert .

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