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Wir erinnern uns vielleicht an diesen Blogeintrag über den „rabiaten Radler“, der von dem armen Lamm im Jeep über rote Ampeln gejagt wurde, was die ermittelnde Polizeidienststelle offensichtlich ganz in Ordnung fand.

Wie damals geschrieben, habe ich mich an die Behörden gewandt. Und zwar einmal an den Polizei-Vizepräsidenten Robert Kopp mit der Frage, ob die Münchner Polizei solche Verfolgungsjagden generell gut heißt, und an die Staatsanwaltschaft mit einer Anzeige gegen den Autofahrer.

Mittlerweile sind Reaktionen eingetrudelt.

Der Polizeivize hat sehr schnell reagiert. Der Brief ging Donnerstag zur Post, und Montag hatte ich eine Antwort eines mir nicht bekannten Polizeibeamten im Mail-Postfach. Da hat wohl jemand am Freitag einen Anruf bekommen :D

Inhalt des Schreibens erwartungsgemäß nichtssagend. Selbstverständlich „lehne man Selbstjustiz jeder Art ab“ und behandle diesen Fall „völlig neutral“. Da kann man nur sagen, sehr neutral kland der Original-Polizeibericht nicht gerade, aber wir hoffen auf den Lerneffekt für die Zukunft :)

Die Staatsanwaltschaft verfasste am 19.12. eine Antwort, die mich heute bereits erreichte. Der Inhalt leider enttäuschend:

„Das Ermittlungsverfahren wurde eingestellt, weil der Täter bisher nicht ermittelt werden konnte“

Huh? Ich hatte ausdrücklich Anzeige gegen den „Lenker des PKWs vom Typ Jeep“ erstattet, und dessen Namen wird doch jemand aufgenommen haben? Oder hat der Herr Staatsanwalt mein Schreiben so mißverstanden, dass ich den Radler anzeigen wollte? Lesen&Verstehen von Texten =6…

Ein Schreiben, in dem ich darauf hinweise, auf das öffentliche Interesse hinweise und die Wiederaufnahme des Ermittlungsverfahrens fordere, ist bereits auf dem Weg.

I’ll keep you posted…

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