Apropos „Nein!-Doch!-Oh!“-Momente: Ein Bericht der Berliner Humbolt-Universität enthüllt jahrzehntelanges staatsgefördertes systematisches Doping im „guten“ Teil Deutschlands. Die sportmedizinischen Stützpunkte Köln, Saarbrücken und Freiburg erhielten ab 1970 vom Bund beträchtliche Gelder.
Wie behält man dabei eine weiße Weste? Klar, man forscht einfach mit dem Ziel, herauszufinden, dass die Substanzen gar nix bringen!
Kreativ, da kann man nichts sagen.
Die, die dabei durchfielen, wie Testosteron, Anabolika oder später EPO landeten dann in den Sportlern, zum Teil auch Minderjährigen.

-Was waren das damals für Krokodilstränen, als herauskam, dass die Böse DDR sowas gemacht hat…

Namen werden vorerst selbstverständlich nicht veröffentlicht, es könnte sich um „noch aktive Funktionäre, Sportler, Ärzte und Politiker“ handeln. Na, dann geht das natürlich gar nicht!

Fussballspieler sollen übrigens auch betroffen sein. Dafür ein zweites donnerndes Nein! Doch! Oh! Mit Eichenlaub und Schwertern!

Wir erinnern uns, als Folge der Radsportskandale stieg das ARD als Sponsor aus, Radsportübertragungen wurden eingestellt, die Medien brodelten über vor gerechter moralischer Entrüstung, der Spiegel entschuldigte sich erst dieses Jahr wortreich dafür, trotzdem von der „Tour de France“ zu berichten

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