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Das Münchner Kreisverwaltungsreferat verbannt die Radl-Rikschas vom Marienplatz: Das berichten „tz“ und die „sueddeutsche“. Die Trettaxis erhalten 15 Stellplätze am Rindermarkt neben den Hugendubel-Arkaden zugewiesen. Dies wurde den Lizenzinhabern per Brief mitgeteilt, ein Dialog fand (selbstverständlich) nicht statt. KVR-Chef Blume-Beyerle würde zwar gerne die Taxi-Stellplätze dafür nutzen, wie er sagt, aber er fürchtet, das „würde nicht einfach“. Wieso, Herr Blume-Beyerle? Einfach einen Brief schreiben geht bei denen nicht? Muss man mit denen vorher reden?

Unfallforscher der Versicherer finden: Radfahrer gehören auf die Strasse. Nein! Doch! Oh!

Helmpflicht-Skepsis erreicht den Mainstream: Naja, zur Zeit zwar noch mit Fragezeichen zu versehen, aber immerhin. Hier hat ein Focus-Kommentator den Einschaltknopf fürs Hirn gefunden und findet, dass nicht alles „vernünftig“ ist, was theoretisch in irgendeiner Weise mehr „Sicherheit“ verspricht. Jetzt warten wir nochmal 10 Jahre, dann müssen wir vielleicht auch im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, genau, dem Gebührenbezahlten mit dem „Bildungsauftrag“, keine Dumpfbacken-Talkshows oder „Nachrichtenmagazin“-Beiträge mehr ertragen, in denen mit dem großen Holzhammer (und unter Vernichtung unschuldiger Obstwaren) irgendwelche Ammenmärchen verbreitet werden.

München, Altstadt-Furt: Die wird scheinbar tatsächlich angegangen, zumindest scheinen die Ausschreibungen zu laufen. Jetzt schon? werden ihr sagen, da wird doch erst seit 2004 diskutiert, aber bei Behörden dauert halt manches etwas länger.
Nicht alles allerdings, eine kleine Panzerbestellung aus Katar wird schon mal in 19 Tagen bearbeitet!

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