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Was zum Staunen aus Detroit: Eine US-amerikanische Stadt wird zum Radfahr-Zentrum. Und zwar keine geringere wie die ehemalige Auto-Metropole Detroit. Nach dem völligen Niedergang der US-Automobilwirtschaft bietet die Stadt nun den Nährboden für eine neu aufblühende Gründergeneration mit innovativen Radfahr-Ideen. Und: Es bildet sich eine Radfahrkultur in der Stadt, wie „Spiegel online“ berichtet.

Entmotorisierung in Italien: Ein Rennradler-Land war Italien schon immer, und Städte wie Ferrara oder Ravenna zeigten schon lange, wie man entspanntes Stadt-Radeln macht, aber „die Krise“ hilft jetzt in großem Stil nach im Lande von Coppi und Bianchi, Cinelli und Colnago. Italiens Autoverkehr in den Städten ist laut ACI um 37% zurückgegangen, die m pro Kopf/pro Jahr sinken, und 20% weniger junge Menschen machen einen Führerschein. Ähnlich sieht es in Spanien und Portugal aus, meldet format.at. Und Roms neuer Bürgermeister Ignacio Marino fährt seit 11 Jahren Rad statt Auto und hat als eine seiner ersten Amtshandlungen 226 Beamten den Dienstwagen gestrichen. „Meine Gegner haben mich als Marsmenschen verspottet“, erklärt der Bürgermeister. „Ich habe daraus einen Slogan gemacht und den Römern gefällt es“

Fahrräder werden Wohnkultur, findet der Tagesspiegel. So gesehen war Euer mucradblogger ein Trendsetter, der hatte schon vor 15 Jahren das beste Rennrad an der Wohnzimmerwand hängen…

Londons Oberbürgermeister Boris Johnson liebt Berlin! Besonders lobt er, dass Berlin „ein Paradies für Fahrräder“ sei – gut, da kenne ich Berliner, die dazu eine zweite Meinung hätten… andererseits lobt er ebenso die Tatsache, dass Poppen im öffentlichwen Park Harzis weniger Strafe kostet als Leute mit einem Job. Nachzulesen, inklusive recht intreressanter Kommentar-Artikel, beim Tagesspiegel.

Kontrastprogramm aus Deutschlad einig Autoland: Angela „Mércedès“ Merkel kämpft „wie ein Bulldozer gegen Klimaziele“, wie der Spiegel textet. Es geht um den heldenhaften Einsatz unserer Lieblingskanzlerin für die deutschen Premium-Hersteller, die natürlich weiterhin Grünwaldpanzer mit X-Hundert PS bauen wollen, statt wie die Italiener und Franzosen pfiffige moderne Kleinwagen. Man kann schliesslich nicht zulassen, dass die deutsche Autoindustrie ihr #Überlegenheitsgefühl verliert!

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