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Heute mal wieder ein Beitrag aus der beliebten Reihe „Gesetzeshüter reißt Radfahrer vom Rad“. Scheint ja zum Trend zu werden, siehe diese Fälle aus München und Passau.

In dem Fall sogar mit einem prominenten Hauptdarsteller, dem Ex-Polizeichef von Rosenheim, der schon anderweitig gezeigt hat, was es mit der „starken Hand des Gesetzes“ auf sich hat.

In dem Fall hat er -wenige Monate vor dem Vorfall beim Herbstfest- einen Radfahrer vom Rad gezogen, um ihn, wie es so schön heißt, „auf eine mögliche Ordnungswidrigkeit hinzuweisen“. Beide verletzten sich bei der Aktion so, dass sie arbeitsunfähig geschrieben wurden. Es folgt das übliche Trauerspiel aus „Verfahren gegen Polizisten wird nicht eröffnet“ bzw. „Bürger soll blechen“. Der Freistaat hätte gern 1355,11€ von seinem Bürger für den Schaden am sympathischen Ordnungshüter, obwohl dessen eigener Kollege den Einsatz als „unverhältnismäßig“ beurteilt. Wenn man den üblichen Korpsgeist bei derartigen Verhandlungen kennt, wo schon mal alle Beamten -unabhängig voneinander natürlich- das selbe Protokoll abgeben und saudummerweise die Kameras immer dann versagen, wenn gerade Selbstverteidigung durchgeführt wird, der Herr Polizeichef ist wohl bei den eigenen Kollegen nicht sonderlich beliebt :)

Merkur-Artikel dazu: http://www.merkur-online.de/aktuelles/bayern/polizeichef-reisst-mann-soll-zahlen-2752113.html
Rosenheim24.de, etwas ausführlicher: http://www.rosenheim24.de/rosenheim/rosenheim-stadt/rosenheim-wenn-polizeichef-zupackt-rosenheim24-2752566.html