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London: Nach starken Leistungen auf der Bahn wird der Penzberger Paralympionike Wolfgang Sacher am morgigen Mittwoch auf der Rennstrecke von Brands Hatch versuchen, seine Goldmedaille aus Peking im Einzelzeitfahren zu verteidigen.

Wolfgang Sacher London 2012

Wolfgang ist eine feste Größe im Münchner Radsport und auch ich habe schon bei diversen Vereinsrennen und Veranstaltungen das Vergnügen gehabt, von ihm in Grund und Boden gefahren zu werden. Selbstverständlich werden wir ihn auch von hier aus kräftig anfeuern!

Als alter Radl-Lobbyist kommen mir bei der Betrachtung von Wolfis Webseite (www.wolfgangsacher.de) gleich wieder einige unheilige Gedanken. Es gibt da eine Sektion „Auszeichnungen“, in der sich mehr als ein Foto findet, auf dem sich ein Lokal- oder auch Landespolitiker breit lächelnd im Glanze der Medaillen, die Wolfgang und andere Helden international erringen, sonnt.

Es ist wahrscheinlich zu viel verlangt, dass irgendwann bei diesen Damen und Herren der Denkprozess einsetzt, dass hinter diesen Erfolgen außer Talent und eisernem Willen auch endloses Training steckt. Genau dieses Training, das besonders bayrische Lokalpolitik und Behörden für Radsportler systematisch erschweren. Eine Blogseite reicht gar nicht, alle Breitensport- oder Vereinsveranstaltungen aufzuzählen, die in den letzten paar Jahren der Kommunalpolitik und Verwaltung zum Opfer gefallen sind.

Spitzensport ohne Breitensport-Unterbau, das funktioniert nicht!

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