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In Dresden findet ein Symposium zum Thema „Integration des Radverkehrs in nationale Planungsprozesse“ „Dresden MeetBike“ (Hat die Werbeagentur ordentlich für den schwachsinnigen Titel kassiert? Ja? Na dann ist gut!) statt. Dabei sind Dresden, Leipzig, und Vertreter einiger osteuropäischer Staaten, die natürlich eifrig von den vorbildlichen Deutschen lernen möchten.

Im Filmchen zur Veranstaltung kommt die Dresdner Radverkehrsverantwortliche Nora Ludwig ausführlich zu Wort: Es geht zum Beispiel um, Zitat, „verschiedenste Markierungsarbeiten, die der Verkehrssicherheit dienen„.

Damit meint sie sicher Aktionen wie das Sperren der Dresdner Grünanlagen für Fahrräder. Logisch. Wo der Radfahrer nicht fährt, passiert ihm auch nichts.

Sie erwähnt auch besonders „Radabstellanlagen„. Entwaffnend ehrlich, denn wenn man, wie in Dresden, faktisch die ganze Innenstadt für den Radverkehr sperrt, muß der Drahtesel ja schliesslich irgendwo hin.

Nicht zuletzt geht es, so Frau Ludwig, auch um „die Öffentlichkeitsarbeit„.

Wer solche Hämmer liefert, sollte sie wenigstens gut verkaufen! Man kann nur hoffen, dass die osteuropäischen Gäste Augen und Ohren aufsperren!

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