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Zur Zeit streikt die Verdi, um sich ihre (meiner Meinung nach sauer verdiente) Lohnerhöhung zu ertrotzen. In Zeiten nachlassender Solidarität der breiten Öffentlichkeit mit den Mitarbeitnehmern sucht man sich zum Bestreiken natürlich was aus, wo es alle mitbekommen; da bietet sich der öffentliche Nahverkehr an. (Noch besser wäre natürlich der Straßenverkehr… aber da wird es schwierig mit dem Bestreiken)

Nur blöd, bzw. eigentlich ja gut, dass damit der Radverkehr gepusht wird, wie die „Telepolis“ schlußfolgert. Motto: Wenn der Bus nicht geht, fahr ich eben mit dem Radl zur Arbeit. Insofern: Zwei Fliegen mit einer Klappe… Gelackmeiert ist hauptsächlich die Verdi, die mit ihrem sorgsam ausgewählten Streikziel nun doch nicht ganz so empfindlich trifft, wie beabsichtigt.

..ich frage mich nur, ob ich als jemand, der eigentlich mit den Streikenden solidarisch ist, zur Zeit noch Radeln dürfte, so politisch korrekterweise…?!

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