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Gestern war Frühlingsanfang, und was darf nicht fehlen? Richtig.. die „Bild“ erklärt uns die „größten Rechtsirrtümer von Fahrradfahrern“.

Auweh, denkt man sich , das kann ja was werden… und der Anfang des Artikels verheißt nichts gutes: „Was Radler dürfen und was verboten ist, haben die Experten der Zeitschrift „Finanztest“ aufgelistet.“ So so, die Radfahrexperten vom „Finanztest“, überbracht von der „Bild“.  Meine nächste Börsenstrategie beziehe ich dann von den Finanzexperten der „aktiv Radfahren“, abgedruckt in der „Bäckerblume“, oder wie?…

Aber erstaunt stellt man fest, dass die Überschrift ein unbeabsichtigter(?) Verschreiber ist, es sind nämlich gar nicht die „Irrtümer von Radfahrern“, die thematisiert sind, sondern eher die typischen „Irrtümer über das Fahrradfahren“, die da – man staunt nicht schlecht- fachlich fundiert, inhaltlich korrekt und absolut sachlich geradegerückt werden. (wer hätte gedacht, dass ich „fundiert“, „korrekt“, „sachlich“ und „Bild“ im selben Satz schreiben würde? Na zum Glück gibt’s noch tz und Merkur, sonst könnte ich hier und jetzt zusperren).

Hoffen wir mal, dass wenigstens ein Bruchteil davon in den benzinschwadenvernebelten Gehirngängen der Bleifußakrobaten hängen bleibt, die sich auf die Seite verlaufen haben, um wieder ein paar Klischees über ihre Lieblingsreviereindringlinge zu lesen. Man darf wohl annehmen, dass man von der Sorte auf bild.de mehr erwischt als auf irgendwelchen Gutradler-Lobbyseiten (wie dieser hier).

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