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Die Münchner Lokalpresse meldet einen Zusammenstoß zweier Radler in der berüchtigten „Laimer Röhre“. (Merkur Online, 16.3.2012). Zwei Radfahrer haben sich ineinander verhakt, eine davon musste anschließend ins Krankenhaus.

Die 60-jährige Münchnerin wurde dabei am Kopf verletzt und musste zur stationären Behandlung in ein Münchner Krankenhaus gebracht werden. Ob sie einen Fahrradhelm getragen hatte, muss noch geklärt werden

Schuld ist natürlich nicht die sagenhaft miese Verkehrsführung -ein in beiden Fahrtrichtungen für den Radverkehr freigegebener Fußgängerweg in einer Bahnunterführung, sondern ebenso natürlich der vielleicht nicht getragene Helm. In der Röhre -schlecht beleuchtet, eng, in einer Richtung Gefälle, viele abgestellte Räder- herrscht regelmäßig Chaos, und es wundert eigentlich nur, dass nicht viel mehr passiert. Herumgedoktert wird seit Jahren, zB. hatte man 2009 die bahnbrechende Idee, den bisherigen gemischten Rad/Fußweg durch „Fußweg/Radfahrer frei“ zu ersetzen. Fahrbahn ist im Tunnel ausdrücklich verboten für Radler, so dass sich genau -Trommelwirbel!- nullkommanix änderte. Außer eventuell, dass im Falle eines Unfalls Radler/Fußgänger der Radler noch schlechtere Karten hat, so von wegen Schuldfrage oder Versicherung.

Leute, setzt Helme auf, damit die Verkehrsplaner weiterhin nicht nachdenken müssen!

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