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Wer kennt und liebt es nicht, das Klischee vom „Radlrambo“. Nicht nur bei uns im Lande der tz und Bild wird Stimmung gemacht gegen die „Radl-Rambos“, die ja angeblich immer mehr und immer dreister werden und das Leben in unserer schönen Stadt zur Hölle machen. Auch in Wien gab es ähnliche Presse- und Politkampagnen, getragen von der Kronen-Zeitung, der ÖVP, und auch der ÖAMTC wusste, was er seiner Klientel schuldig ist. (Da haben die Richtigen zueinander gefunden, ist man versucht zu sagen).
Die Wiener Polizei kann da natürlich nicht zurückstehen und schützt schon mal medienwirksam Touristen vor den wilden Radlern.
(Parallelen zu München irgendjemand?)

Nur blöd, dass jetzt eine Studie ergeben hat, dass Fußgänger in Wien von Radfahrern so gut wie nicht gefährdet werden, wie derstandard.at berichtet.
Das belegt eine Studie der Magistratsabteilung 46 (Verkehrsorganisation). Demnach waren bei 75 Prozent der Fußgängerunfälle in den letzten zehn Jahren Pkws beteiligt, bei sieben Prozent Straßenbahnen und bei nur fünf Prozent Radfahrer.